Litauer im Saarland  
 
 

Litauenstag

22.02.2018 04:28 (UTC)
   
 


Vorstellung des Landes  Litauen in Ottweiler



 





Quelle: Ottweiler Zeitung, 20.März 2009



Für Litauen ist das Jahr 2009 ein kultureller Höhepunkt : die Hauptstadt Vilnius wird Europäische Kulturhauptstad und Litauen feiert 1000 Jahre seit Erwähnung in den historischen Chroniken.  Wir laden Sie gerne nach Litauen  ein! Eine ausgebildete Reiseführerin ist beim Ortsverband dabei.

Solange man es nicht gesehen hat, kann man es kaum glauben, wie schön und voll angenehmer Überraschungen Litauen ist. Mit seinen imposanten Kirchtürmen, die sich gegen den Himmel stemmen, und den schmalen Gassen ist Vilnius eine romatische Stadt mit mittelalterlichem Flair. Im ganzen Land kann man architektonische Meisterwerke wie Burgen, Paläste, Güter, Klöster und Parks bewundern.

Man muss dort gewesen sein, um zu sehen wie vielseitig das künstlerische Leben in Litauen ist: Konzerte der klassischen Musik, Jazz, Folklore, Oper und Balett. Zahlreiche  Musseen, Galerien und Kunstsalons bilden ein farbenreiches Panorama der Kunst.

Erst nachdem man an litauischen Festen teilgenommen hat, weiss man, wie alt und reich unsere Traditionen, wie unterhaltsam unsere traditionellen Feste und Jahrmärkte und wie klangvoll unsere Liederfeste sind.

Wissen Sie, dass unsere Sprache die älteste aller indoeuropäischen Sprachen ist, und das der Name Litauens zum erten Mal vor Tausend Jahren, nämlich 1009 in der Qedlingburger Chronik erwähnt wurde und das geografische Zentrum Europas in Litauen, nördlich der Hauptstadt Vilnius befindet?



Sehenswürdigkeiten Litauen

Im Jahr 2009 feiert das Land Litauen 1000 Jahre seit der Erwähnung in den historischen Chroniken. Die Sehenswürdigkeiten in Litauen kann man hier nicht alle aufzählen und beschreiben. Die beliebtesten und bekanntesten Sehenswürdigkeiten in Litauen sind: die aus dem 14. Jahrhundert stammende Wasserburg in Trakai, der historischen Hauptstadt von Litauen in der Nähe von Vilnius, der Europäischen Kulturhauptstadt 2009 und Handels- und Kulturzentrum in Litauen, die Kurische Nehrung, die in die Kulturliste der UNESCO aufgenommen wurde, der Berg der Kreuze in Siauliai, die verschiedenen Nationalparks und der beliebteste Ferienort und Kurort Palanga mit seinem Bernsteinmuseum an der baltischen Ostsee. Des weiteren natürlich die ehemalige Hauptstadt Kaunas mit ihrer Altstadt, und last but not least Klaipeda, drittgrösste Stadt in Litauen, Wirtschaftszentrum und Kulturzentrum von Westlitauen, mit dem nördlichsten eisfreien Hafen an der Ostküste des Baltikums, sind die TOP-Sehenswürdigkeiten in Litauen und Haupt-Attraktionen des Landes. Buchen sie jetzt mit Hotelopia Hotels Litauen für ihren Urlaub im Baltikum. 

Die 3,4 Millionen Einwohner von Litauen verteilen sich auf einer Fläche von 62.500 km2. Die Nachbarstaaten von Litauen sind: Polen, Weißrußland, Lettland und das Kaliningrader Gebiet / Rußland. Die grössten Städte sind Vilnius (Hauptstadt von Litauen mit 544.000 Einwohnern), Kaunas, die Hafgenstadt Klaipeda, Siauliai und Panevezys. Siehe auch Landkarte von Litauen mit den grössten Städten in der Übersicht. Im übrigen gilt das Dorf Purnuskes (etwa 18km nordöstlich von Vilnius) in Litauen laut den Geographen des Institut Géographique National, (Nationales Geografie-Institut von Frankreich) als geographischer Mittelpunkt in Europa. Ein Urlaub in Litauen mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten bleibt ein unvergessliches Erlebnis.

 



Geschichte des Baltikums


1219 König Waldemar II von Dänemark besetzt Estland
1253 Gründung Litauens 
1280 Reval, das heutige Tallinn und Lettland werden Mitglied der Hanse
1346 Dänemark verkauft Estland an den Deutschen Orden und es entsteht der Livländische Staatenbund
1386 Vereinigung Litauens mit Polen
1558 Zar Ivan IV. der Schreckliche erobert Estland
1582-1645 Estland steht unter schwedischer Herrschaft
1710 Zar Peter erobert Estland und Lettland
1795 Litauen gehört zu Russland
1918 Estland, Lettland und Litauen werden selbständig
1940 Die baltischen Staaten werden in die UdSSR aufgenommen
1991 Die Baltischen Staaten gelten als selbständige Staaten und werden in die Vereinten Nationen aufgenommen
2004 die drei baltischen Staaten werden EU-Mitglieder



 

Von den Balten bis zu den Litauern

Etwa 10.000 bis 9.000 Jahre v. Ch. ließen sich Menschen aus den benachbarten westlichen und südlichen Regionen auf dem heutigen Territorium des Baltikums nieder. Ob sie die ursprünglichen Vorfahren der
 
 
Balten waren, darüber sind die Historiker keiner einstimmigen Meinung.
Es wird angenommen, dass die Ahnen der Balten ca. 3.000-2.500 v. Ch. die heutigen baltischen Gebiete erreichten und die bereits Ansässigen assimilierten. Obwohl die Balten Indo-Europäer gewesen sein sollen, lässt sich schwer feststellen, aus welchen Gebieten sie kamen. Das Territorium, das die Balten besiedelten, umfasste 860.000 km²: von der Ostsee bis zur oberen Wolga und
 
 
Dnjepr. Etwa 500.000 Menschen lebten auf dem ganzen Gebiet. Dabei wird zwischen West- und Ostbalten unterschieden.
Eine historische Version behauptet, dass sich die geographischen Beschreibungen des Herodot im Jahr 450 v. Ch. über zwei Stämme, und zwar den der Boudinoi und den der Neuroi, auf die damaligen baltischen Gebiete bezogen haben. Die Neuroi werden in der Historiographie rein hypothetisch mit den östlichen Balten verbunden. Die erste Erwähnung der westlichen Balten stammt von dem römischen Historiker Tacitus, der im ersten Jahrhundert über die
 
 
Aesti (gentes Aestorium) schrieb. Da diese Menschen entlang der Ostseeküste auf dem heutigen Gebiet Litauens lebten, wird angenommen, dass sie die westlichen Balten waren.
Um die Jahrtausendwende bildeten sich fast alle bekannten baltischen Stämme: Pruzzen, Schemaiten, Jatwinger, Nadrauer, Skalwen, Kuren, Semgallen, Selonen, Galinden, Letgallen, Letten und Litauer. Letztere lebten auf dem Gebiet zwischen den Flüssen Nemunas (Oberlauf) und
 
 
Der Name Litauen erscheint in schriftlichen Quellen zum ersten Mal im Jahre 1009 im Zusammenhang mit dem Mönch Bruno, der das dortige Volk zum Christentum bekehren wollte und dabei "von den Heiden erschlagen wurde und mit seinem ganzen Gefolge gen Himmel fuhr". Es sollten noch gut zwei Jahrhunderte vergehen, ehe die einzelnen litauischen Fürstentümer im 13. Jahrhundert von Großfürst
 
 
Mindaugas (gewaltsam) vereinigt wurden und ein erster litauischer Staat entstand.
 
Im 14. Jahrhundert erfolgte, insbesondere unter Großfürst Gediminas und unter seinen Söhnen Algirdas und Kestutis, der Aufstieg Litauens. Weißrussland, Teile der Ukraine und Westrusslands standen jetzt unter litauischer Herrschaft (deshalb wurde im Laufe der Zeit die
 
 
ostslawische Sprache und Kultur im Großfürstentum Litauen dominant
 
Zu Beginn des 15. Jahrhunderts gelang es den Litauern im Verbund mit den Polen den deutschen Expansionsbestrebungen die entscheidende Niederlage zu bereiten und damit die Westgrenze auf Jahrhunderte hinaus zu befrieden.
Nach der Befriedung der Westgrenze (die Grenze mit Ostpreußen hatte bis 1918 unverändert Bestand) konnte Vytautas, der bis
 
 
1430 regierte, das Herrschaftsgebiet Litauens bis an die Ufer des Schwarzen Meeres ausdehnen.
 
In den folgenden gut 200 Jahren verlor Litauen kontinuierlich an Bedeutung und wurde eine der Provinzen Polens, alle relevanten Entscheidungen fielen in Krakau und
 
 
Warschau. Es war aber eines der Zentren jüdischer Kultur in Osteuropa.
 
Mit der dritten und endgültigen Teilung Polens von 1795 kam Litauen unter russische Herrschaft. Das Land litt für die Unterstützung
 
 
Napoleons im Jahr 1812 unter den Repressionen Russlands.
Im Jahr 1865 schlug die zaristische Armee einen bedeutenden Aufstand in Polen und Litauen nieder. Es wurde der Druck litauischer Texte in lateinischer Schrift verboten. Nur noch
 
 
Kyrillisch wurde erlaubt.
Im 19. Jahrhundert verstärkten sich - wie überall in Europa - auch in Litauen die nationalen Bewegungen und es erschienen erstmals Bücher auf litauisch. Am 4. und 5. Dezember 1905 versammelte sich der Großer Vilnius Landtag und erklärte die Autonomie des litauischen Staates innerhalb des
 
 
Russischen Reiches. Folglich wurde die litauische Sprache wieder in den Schulen eingeführt.
 
Bereits 1915 besetzte Deutschland die litauischen Gebiete und fasste sie unter der Federführung des Generals
 
 
Erich Ludendorff zu einer Verwaltungseinheit „Land Ober-Ost“ (für „Oberkommando Ost“) zusammen.
Gegen Ende des Weltkrieges wurde 1918 die Selbständigkeit Litauens (praktisch als Satellit des Deutschen Reiches) als Königreich unter Mindaugas II. (aus einer Nebenlinie des Königreiches
 
 
Württemberg) in die Wege geleitet.
Deutschland wollte Litauen als einen souveränen Staat nur dann anerkennen, wenn es in die ökonomische und militärische Union mit dem Reich träte. Am 11. Dezember 1917 erklärte die Taryba die Wiederherstellung des unabhängigen Staates Litauen mit der Hauptstadt Vilnius und mit der Bindung an das Deutsche Reich. Da Deutschland die Anerkennung hinauszögerte, verkündete die Taryba am 16. Februar 1918 erneut die Unabhängigkeit Litauens ohne jegliche Verbindungen zu den anderen Staaten. Dieser Tag gilt gilt bis heute als nationaler
 
 
 
Das Ende des Ersten Weltkriegs brachte die Gründung der Ersten Litauischen Republik (1918). Im Vorzeichen des Zweiten Weltkrieges musste sich Litauen im März
 
 
1939 dem deutschen Druck beugen und das Memelgebiet wieder an Deutschland abtreten.
Mit dem Ausbruch des Zweiten Weltkrieges begann die Sowjetunion in Übereinstimmung mit den Abmachungen des Hitler-Stalin-Paktes, in denen das Baltikum als sowjetisches Interessengebiet fest gelegt worden war, ihren Druck auf Litauen zu verstärken. Intellektuelle Elemente wurden nach Sibirien geschickt, waren hunderte, vielleicht auch Tausende Juden getötet. die Deutschen richteten in den großen Städten Kaunas, Wilna und Šiauliai Ghettos ein. Litauen unterstand während der deutschen Besetzung der neu eingerichteten Zivilverwaltung des
 
 
Reichskommissariats Ostland mit dem Sitz in Riga. Das Land bildete den Generalbezirk Litauen mit dem Sitz in Kauen, so die damals deutsche Bezeichnung für Kaunas.
 
Im Herbst 1944 konnte die Rote Armee Litauen zurückerobern, erneut wurde eine
 
 
kommunistische Regierung eingesetzt und Litauen zur Sowjetrepublik. Tausende Litauer flohen mit den Deutschen nach Westen. Ziel der sowjetischen Herrscher war es, möglichst viele Russen anzusiedeln und die Region zu russifizieren.
 
Mit der beginnenden Lockerung der sowjetischen Besatzung unter Michail Gorbatschow zeigten die Litauer als erste den Mut zu Veränderungen. Am 11. März 1990 erklärte der neu gewählte Oberste Sowjet Litauen für unabhängig und setzte die Vorkriegsverfassung wieder in Kraft. Damit war der Anfang vom Ende der Sowjetunion eingeläutet worden (singende Revoliution). Am 13. Januar 1991 versuchten Moskau-treue Kräfte sich mit Unterstützung sowjetischer Militärs an die Macht zu putschen. Der
 
 
Putsch misslang: beim Referendum mehrere Wähler stimmten für ein unabhängiges Litauen. Doch Gorbatschow erklärte das Referendum für ungültig, das Fernsehgebäude blieb aufs weitere besetzt, wurden sechs Grenzwächter umgebracht. Aber im ab August wurde Litauens Unabhängigkeit innerhalb kürzester Zeit von über 90 Staaten anerkannt.
Am 29. März 2004, wurde Litauen Mitglied der NATO. Am 1. Mai folgte der EU-Beitritt. Am 1. Januar 2008 tritt Litauen zum Schengener Raum . Der Euro wird im 2010 eingeführt.




 

 



 

 
 

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